Lebendig
Leben
Lernen

Dies ist eine häufig gestellte Frage und wir wollen versuchen sie im Folgenden zu beantworten:

Als erste Fremdsprache wird Englisch nicht in Frage gestellt, weil es sich zur Weltsprache Nr. 1 entwickelt hat, wir uns beinahe überall mit dieser Sprache verständigen können und sie heute alltägliche Kommunikationssprache bei der Ausübung vieler Berufe auch innerhalb Deutschlands ist.

Beliebt sind als zweite Fremdsprachen Französisch oder Spanisch. Sprachen, die wie Englisch in vielen Ländern gesprochen werden und die uns an einem entsprechenden Urlaubsort, oder auch im Beruf wertvoll sein können.

Aber gilt das nicht auch für die russische Sprache? In vielen Ländern wird Russisch gesprochen, nicht nur in Russland. Russischsprachige Länder sind Urlaubsziele und wirtschaftliche und politische Beziehungen zu russischsprachigen Ländern ergeben einen beruflichen Nutzen der russischen Sprache.

Was ist es aber, was zu der immer wiederkehrenden Frage nach einer anderen zweiten Fremdsprache an unserer Schule führt? Viele Eltern äußern, dass sie ihren Kindern beim Russischlernen nicht helfen können. – Hurra! Endlich einmal ein Unterrichtsinhalt, den sich Schüler nicht so einfach aus anderen Quellen erschließen können. Sie müssen im Unterricht aufmerksam sein, sich beteiligen, üben und alles mitnehmen und bedenken, was sie zu Hause brauchen, um für das Fach Russisch selbstständig lernen zu können. In den ersten drei Schuljahren geschieht das noch sehr spielerisch, danach ist es exemplarisch für „Lernen lernen“, einen Unterrichtsinhalt der uns immer und noch einmal explizit am Anfang der Oberstufe beschäftigt.

Aber ist das alles? Welchem Ziel dient eigentlich das Erlernen einer Fremdsprache, wenn man einmal von den bisher genannten vordergründig praktischen Zielen absieht? Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich mit Sprache, ihrer Entstehung und Entwicklung beschäftigen. Sprache ist immer ein Kulturgut. In ihr spiegelt sich die komplette kulturelle Entwicklung bestimmter Gemeinschaftsformen mit ihren besonderen Arbeits- und Denkstrukturen. Diese sind in den verschiedenen Kulturen so komplett unterschiedlich, dass interkulturelle Verständigung häufig sehr schwierig ist. In unserer globalisierten Welt, haben wir die Folgen heute und in Zukunft zu tragen. Wie soll man sich international um Klimaschutz und Weltfrieden bemühen, wenn man sich nicht versteht, im Sinne von „sich in die andere Kultur hinein versetzen zu können“.

Diesem Ziel, dem Verstehen anderer Kulturen, kommen wir ein wenig näher, wenn wir es einmal lernen, uns mit einer Fremdsprache zu beschäftigen, die von unserer Muttersprache möglichst weit entfernt ist, über die wir uns gleichzeitig einen anderen Kulturraum und ein anderes Denken erschließen können. Für uns mit der Muttersprache Deutsch könnten das zum Beispiel Sprachen sein wie Chinesisch, Japanisch, Thailändisch, eine der vielen ursprünglichen afrikanischen oder indianischen Sprachen u. ä. und eben auch Russisch. Russisch ist eine lebendige, schöpferische und vokalische Sprache, die stärker das Gemüt anspricht als viele andere Sprachen.

Wenn man an die Frage der Lehrerfindung denkt, dann ist Russisch die Sprache der Wahl. So war es bei der Schulgründung und so ist es auch noch heute.

Mit Russisch als zweiter Fremdsprache möchten wir also langfristig zu einer besseren internationalen Verständigung und zum Weltfrieden beitragen!

 

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