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Gartenbau-Unterricht in Zeiten digitaler Computer-Welten: Erdung, Ausgleich, Balance!

Die digitale Medienwelt ist zu einem selbstverständlichen Begleiter jugendlicher Biografien geworden. Doch gerade deshalb sollten sich die Schulen um einen Naturkunde-Unterricht bemühen, der lebens- wie naturnah ist und für die Heranwachsenden durch und durch erfahrungsgesättigt! Praktische Handlungsorientierung und die Einbindung aller Sinne als „Tore zur Welt“ können für Heranwachsende, in Zeiten digitaler Medien, ausgleichende Medizin sein.

Diesen Blick nach vorn versuchen eben die Waldorfschulen. Die Natur-Erziehung beginnt in der Freien Waldorfschule Oberberg konkret in der 1. Klasse. Man legt Wert auf den Einbezug des praktischen Tätigseins im Naturzusammenhang, sei es beim Brotbacken draußen am Lehm-Backes, beim Wollewalken im Schulgarten oder im pflegenden Umgang mit einem Stück Natur- und Kulturlandschaft, z. B. in der Landbau-Epoche der 3. Klasse.

Von der 6. bis zur 10. Klasse werden gärtnerische Tätigkeiten für die Schüler im Gartenbau-Unterricht zum kontinuierlichen Unterrichtsfach. Landschaftswahrnehmungen und waldbauliche Fähigkeiten soll das Waldpraktikum in der 7. Klasse vermitteln. Außerhalb der Schule erleben Neuntklässler während des Landwirtschaftspraktikums den arbeitsreichen Alltag landwirtschaftlicher Betriebe. Im Gartenbau-Abschlussjahr der 10. Klasse steigen die Schüler konkret in die planvolle Pflege und Gestaltung von Natur- und Kulturbiotopen ein. Für die Oberstufenschüler schließt sich das Ökologie-Praktikum an sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der „Wissenschaft vom Leben“ (bis hin zum Abitur).

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