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Liebe Eltern, liebe Schüler,

auch in diesem Jahr möchten wir Sie rechtzeitig über unseren Notfall-Schnee-Busfahrplan und auch die Entscheidungskriterien bezüglich des Einsatzes unserer Schulbusse bei Schnee und Eis informieren.

Der wichtigste und ausschlaggebende Partner bei der sicheren Beförderung unserer mehr als 400 Schüler über insgesamt ca. 250 Buskilometer an jedem Morgen und ebenso für alle Rückfahrten um 12.00, 13.50 und 15.50 Uhr ist das Busunternehmen Ochsenbrücher (sowie als Subunternehmer die Firmen Heuel und Söhnchen). Die Unternehmer und ihre Fahrer sind verantwortlich für einen sicheren Transport unserer/Ihrer Kinder und das hat oberste Priorität! Wenn die Wetterlage durch Schneefälle die Straßenverhältnisse in einer Weise zu verschlechtern droht, dass eine sichere Beförderung der Kinder gefährdet ist, telefonieren morgens zwischen 5.15 und 5.30 Uhr Herr Ochsenbrücher, Frau Ley und Herr Fritsch miteinander, um die Frage zu beraten.

In den angesprochenen Telefonaten versuchen die Beteiligten herauszufinden, ob ein sicherer Transport mit den Bussen möglich und verantwortbar oder ob das Risiko zu groß ist, die Schule also abgesagt werden muss. Durch die Größe unseres Einzugsgebietes und die oft sehr unterschiedliche Wetterlage von Lindlar bis Wildbergerhütte, von Marienheide bis Ruppichteroth, von Much, Bergneustadt und Nümbrecht, sind viele Faktoren für die Einschätzung der Straßenverhältnisse zu berücksichtigen und nicht alles lässt sich mit Bestimmtheit klären.

Die größte Gefahr geht dabei von verschneiten und vereisten Straßen, also von Glätte aus, weil viele der Strecken unserer 7 Busse mit 60 – 80 Schülern fernab der Kreisstraßen liegen, schlecht oder spät geräumt werden und oft steil ansteigend oder abschüssig sind.

Bei länger anhaltenden, ergiebigen Schneefällen, kommt hinzu, dass vor allem in der Peripherie und auf dem Schulberg selbst, die Straßen durch die aufgehäuften Schneemassen sehr eng werden und viele Bushaltestellen in den Dörfern sind nicht nur nicht geräumt, sondern zum Teil mit Schnee zugeschoben. Hier wird das Halten der Busse und das Ein- und Aussteigen der Schüler schwierig und gefährlich. Teilweise ist dann auch der Schulberg nur einspurig befahrbar.

Das absolut wichtigste Kriterium ist bei all diesen Erwägungen die Sicherheit unserer Schüler.

Wie Sie wissen, haben wir mittlerweile in Zusammenarbeit mit den Busunternehmen einen reduzierten Notfahrplan für unsere Linien erstellt, der die Fahrten auf die Kreisstraßen einschränkt und den Schulberg ausnimmt, so dass die Schüler am Bahnhof G.-Dieringhausen werden aussteigen und zu Fuß gehen müssen. Die Klassenstufen 1 bis 8 werden am Bahnhof von ihren Klassenlehrern abgeholt und ggf. gebracht werden. Zusätzlich werden Schüler- und Lehrerlotsen für den Weg zur und von der Schule eingesetzt.

Ganz wichtig ist uns, dass Sie als Eltern, wie in der Vergangenheit ja auch, einen Teil der Verantwortung für die Entscheidung „Schule oder nicht“ mittragen. Je nach Wohnort und Straßenverhältnissen haben nur Sie allein die Grundlage für eine genaue Einschätzung des Risikos und wenn Ihnen dieses zu hoch erscheint, müssen Sie Ihr Kind zu Hause lassen, statt es auf den Schulweg zu schicken.

Bitte helfen Sie mit! Eine unbedingte Notwendigkeit ist, dass die Informationen JEDEN erreichen, dass die Telefonketten der Klassen verantwortungsbewusst weitergeleitet werden. (Telefonketten ggf. aktualisieren).

Unsererseits stellen wir künftig die Entscheidung morgens um 6.00 Uhr hier auf unsere Internetseite (www.fws-oberberg.de) und geben auf dem Anrufbeantworter der Schule Auskunft. Im Zweifel (ob eine Nachricht Sie erreicht hat oder nicht) rufen Sie früh morgens bitte zunächst den Klassenlehrer oder –betreuer an (ab 6.30 Uhr).

Es gibt bei Schneewetter folgende Alternativen:

  • Die Schule findet wie gewohnt statt.
  • „Schneefrei“ – die Schule findet wegen nicht verantwortbarer Beförderungssituation nicht statt.
  • Notfahrplan – die Busse fahren zu den angegeben Zeiten und Haltestellen bis zum Bahnhof G.-Dieringhausen, wo die Schüler von Lehrern empfangen und zur Schule gebracht werden.

Der Notfall-Schnee-Fahrplan ist hier auf der Internetseite veröffentlicht, bitte machen Sie sich rechtzeitig damit vertraut, damit Sie für alle Fälle informiert sind.

Jochen Fritsch

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